Kurzzeitdynamische Berechnung

Im Gegensatz zu quasi-statischen FEM Berechnung wird bei der kurzzeitdynamischen Berechnung, aufgrund von hohen Beschleunigungen, innerhalb kürzester Zeit ein Impuls durch das Bauteil geleitet. Meist werden große Verformungen mit teilweise vielen interagierenden Bauteilen für die kurzzeitdynamische Berechnung simuliert.

 

Kurzzeitdynamische bzw. hochdynamische Vorgänge, wie z. B. Fahrzeugcrash oder Aufprall- und Fallvorgänge, sind i. d. R. gekennzeichnet durch große Verformungen der Bauteile, Kontakte der Bauteile untereinander oder mit sich selber sowie ein nichtlineares und dehnratenabhängiges Materialverhalten. Zur numerischen Berechnung derartiger Vorgänge bzw. Aufgabenstellungen haben sich in der Praxis Finite-Elemente-Programme mit einem expliziten Integrationsverfahren etabliert.

 

Schwerpunkte unserer Tätigkeit liegen in der Berechnung von Fallprüfungen und Aufprallsimulationen für Nuklearbehälter, in der Umformsimulation sowie in Crashsimulationen für Komponenten von Fahrzeugen und Schienenfahrzeugen.

 

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Abschlussarbeiten zum Thema „Kurzzeitdynamische Berechnungen“:

  • Krajewski, F.
    Simulation eines Umformprozesses am Beispiel eines Halterungsbolzens einer Ankerschiene, 2011
  • Pietsch, Chr.
    Explizite Simulation des dynamischen Verhaltens eines Elastomer-Dichtrings mit LS-Dyna, 2011
  • Weichold, T.
    Simulation des Rollformens mit Hilfe expliziter finiter Elemente, 2006
  • Enns, A.
    Simulation des dynamischen Verhaltens eines Crashelementes, 2005